Buch und Gedichte

Hier folgen einige Gedichte aus meiner Federwelt und ein Ausschnitt aus meinem Buch, was bisher leider nur ein Manuskript ist

 

 

 Ein Abküfi

(Abkürzungsfimmel)

 

Ein Abküfi der kürzte alles ab,

damit es sei ganz kurz und knapp.

Zunächst beim Lernen ward er kaum gesehn;

"das Lernen wird im Leben beiläufig geschehn".

Danach in seiner Lehr,

was der Meister sagt,

dauerte zu lange und war zu schwer.


Bei seiner Brautsuche wars ebenso;

"was heißt hier werben, ich nehm mir's so.

Schließlich dient dazu das Weib,

damit man sei in allem zu zweit".


Als frommer Christ hielt er's ebenso:

Das sitzen in der Kirche machte ihn nie froh;

"da vertrödel ich mir nur die Zeit

wenn ich alt bin, geh ich in die Kirch,

dann ist's auch noch Zeit".


Was solls – es war so weit

dass er  Abschied nahm von irdischer Zeit.

Gen Himmel sollt er

doch selbst das dauerte ihm zu lange;

ich ahne Schlimmes, ihn nahm der Teufel in die Zange.

 

Cool

 

Wo bist du Welt, meine Welt?


Wo bist du Welt, meine Welt?

Wo alle Anforderungen ungesagt verstummen müssen.


Wo bist du Welt, meine Welt

wo ich, ich sein darf?


und Gott, bist du dann auch hier?

Smile


Wem gehöre ich?


Wem gehöre ich?

Gehöre ich mir selbst?

meiner Frau, meinen Kindern?

Allah?

Irgendeinen Buddha?

Wer hat ein Recht darauf, mich in seiner Inventarliste zu führen?


Und wer hat schon so ein Buch des Lebens?

Zu ihm gehöre ich

 

Laughing


Krankheit


  Eine Krankheit tropft durch meine Seele,

jeder Tropfen giftgrün und bleischwer

und zum Bleiben bestimmt;

bis das Fass überlaufen wird.

Eines Tages wirst du, der du dem Irdischen verdammt bist, meiner Auferstehung nachglotzen müssen.


Innocent


An meine Zeit


Zeit, du hast mich auf deiner Flucht betrogen,

mich betrogen um die Schönheit des Augenblicks.

Hast die schweren und Tristen Augenblicke verlängert.

Du selbst bist daran Schuld, wenn ich die Ewigkeit mehr

liebe.

 

Yell


Wie viel?


Wie viel Schönheit kann ich noch fassen?

Wie viel Wissen vermag ich zu speichern?

Wie viel Neugierde werde ich noch gestillt bekommen?

Wie viel Bilder werde ich noch bestaunen und wie viel selbst noch malen können?

Ausprobieren!

 

Kiss

 

Mein Winter


Alle Anerkennung ist endlich, ist vergänglich.

Alle schönen Augenblicke sind endlich und ziehen vorüber.

Alle Events sind endlich, sie entgleiten den Sinnen.


Ich aber will festhalten, will die Momente einfangen und einfrosten.

Für meinen Winter

UndecidedWinkUndecided


Der Fluss


Da fließt sie dahin, unsere Welt.

Getriebene des Eilgeistes, unaufhaltsam, unfassbar und

alles mitreißend was keinen Halt besitzt.

Besitzlose dahin fließende Welt - in der Welt -

Sehnsüchtig vermisse ich dich, meine Insel, wo meine Seele ankern darf.

Wo Festland unter meinen Füßen ist -

das Land der Stille.

Ob ich vorher auch erst lärmend untergehen muss?

 

SurprisedSurprisedSurprised

Zum Thema Akzeptanz

die besten Tänze, sind die Akzeptänze



Akzeptrance

Als Es noch Kind war, wollte es alle menschen zum lachen bringen,

weil es nähe suchte.

Als Es noch ein Kind war, wollte es gerne krank sein,

weil es Zuwendung brauchte.

Als Es noch ein Kind war wollte es Offizier werden,

weil es da kommandieren durfte.

Als Es noch ein Kind war, wollte es ein Christ werden

weil es ein Stückchen SEINER Allmacht gebraucht hätte.

Als Es noch ein Kind war, wollte es eine Jugendgruppe leiten,

weil es da bestimmen durfte.

Als Es noch ein Kind war, wollte es viel lernen,

weil es überall mitreden wollte.

Als Es noch ein Kind war, wollte es eine Frau.

weil es normal sein wollte. Als Es noch ein Kind war, wollte es Krankenpfleger werden,

weil es allen helfen wollte.

Heute starb Es.

Er starb einsam und krank in einem Heim. Für einen Pfarrer war kein Geld da.



Was wird man sagen?

Was wird man sagen, wenn ich gestorben bin?

Wird man was sagen?

Was wird man schreiben wenn ich gestorben bin?

Wird man was schreiben?

Schnell noch in einen Stein geritzt, dass es mich doch gegeben hat.


die Antwort

Gott: wie lange noch?

Gott: wann endlich?

Gott: wieso?

Gott: warum?

Weil ICH BIN


 

(...Auszüge aus meinem Manuskript...)

Fürchte dich nicht vor dem langsamen Vorwärtsgehen, fürchte dich nur vor dem Stehen bleiben." (Aus China)

Meine Vergangenheit belastet mich nicht mehr, sie gehört dem göttlichen Erbarmen. Meine Zukunft kümmert mich nicht, sie gehört der göttlichen Vorsehung. Was mich kümmert, ist das Hier und Jetzt und Heute; das aber gehört Gottes Gnade und der Hingabe meines guten Willens. (Franz von Sales)

 

Viele Zuhörer baten mich, all meine Erlebnisse mit IHM zu Papier zu bringen. So schreibe ich hiermit alles auf, auch wenn meine ehemaligen Deutschlehrer der Meinung sein sollten: "Was sollte vom Jacob schon Gutes kommen?"

Um von vornherein klar zu stellen, dieses Buch ist keine Abrechnung mit dem "Schicksal"

Ich bin Christ, lebe aus der Gnade und von und mit Vergebung. Was ich hier schreibe dient letztendes der Verdeutlichung des Wirkens Gottes – oder wie es in meiner Bibel steht: "Dieses ... dient zur Verherrlichung Gottes."

 

Meine erste Berufung

 

Karl Heinz R. den ich in der Jungen Gemeinde in Frohnau kennen lernte, lud mich eines Abends nach unserem Kinobesuch noch zu sich nach Hause ein. Seine Mutter machte uns Abendbrot. Während wir’s uns schmecken ließen, frug sie einfach so, Dieter, was willst du denn mal machen, wenn du als Elektriker ausgelernt hast?

(Sie erwartete sicher, dass ich dann „Offizier“ sagen würde.)

Doch aus meinem Mund erscholl etwas anderes.

Mit großer Bestimmtheit sagte ich: Dann werde ich Gemeindeleiter!

So wie ich das herausposaunte, schoss mir diese Worte ins Herz. Ja, wow, das mach ich wirklich und weil ich nicht studieren kann, werde ich die verschiedensten Menschen in ihren Berufen kennen lernen und mit dieser Kenntnis dann irgendwann einmal Gemeinde leiten.

(So kam ich zu meiner allerersten Berufung)

 

 

 

 
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