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Was bleibt?
Heute, mit mehr als 4 Monaten Abstand, kann ich rückschauend sagen: Die Ausstellung brachte mir in erster Linie mehr Selbstvertrauen. Bis dato konnte ich es kaum wahrnehmen, dass meine Bilder in den Augen anderer, wirklich schön seien.
Aktuell male ich gerade an einem Adventsbild. Es zeigt Neudorf - am Fuße des Fichtelberges - in der Abendstimmung. Ich schätze, bereits schon wieder 80 Stunden "tätowiert" zu haben.
Im Mai/Juni war ich 2 Wochen verreist. Zunächst in Berlin, dann in Stralsund und danach zum Familientreffen in Gotha. Dabei mußte ich erleben, wie wieder etwas von meinem Kleinhirn wegbrach. Ich mußte wieder mehr als sonst torkeln.
Zu Hause mußte ich wieder mit Stock gehen. Vor allem, wegen der Leute, die mich mit ihren strafenden und neugierigen Blicken mustern. Unterwegs passiert es dann auch schon mal, das ich, wenn ich ohne Stock "laufe" von Leuten dumm angequatscht werde. Nach den 2 Wochen hatte ich erstmal zwei Wochen mit Depression zu tun.
Naja, was solls. Eine große Hilfe ist mir dann mein Atelier und mein Fahrrad. So war ich dann auch an einem schönen Samstag 65 km geradelt. Das tut mir saugut.
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